Am 15. Juli 2007 war es dann endlich soweit. Die Klasse TA 9 durfte endlich in das langersehnte Praktikum, welches in unserer Ausbildung inbegriffen ist, starten. Alle waren sehr aufgeregt und konnten es kaum erwarten endlich loszulegen. Unsere Praktikumsdestinationen waren Ibiza, Mallorca, Teneriffa, Fuerteventura, Türkei, Kreta, Norwegen, Ägypten, Ecuador/Galapagos, Nicaragua und natürlich nicht zu vergessen die wunderschöne Hauptstadt Berlin. Jeder von uns hatte drei wunderbare Monate und hat selbstverständlich viel gelernt. Am 29. Oktober 2007 war es dann wieder soweit, der Alltag stand vor der Tür. Alle Schüler kamen gut gelaunt und erholt zu BEST-Sabel zurück und hatten sich eine Menge zu erzählen. Unser nächstes Ziel ist nun der Abschluss zum Touristikassistenten.
Andrea: Ich bin in Berlin geblieben und habe bei Herden Studienreisen ? einer kleinen Berliner Incoming Agentur ? gearbeitet. Nicht nur als Praktikantin sondern eher als neue Mitarbeiterin habe ich alle Arbeitsbereiche kennen gelernt und sogar eigene Projekte bearbeitet. Für mich hat es sich sehr gelohnt, trotz des eher unbeständigen Wetters in der Hauptstadt zu bleiben =)
Annalena: Für drei Monate habe ich die Schulbank mit einem Arbeitsplatz bei den MEININGER City Hostels & Hotels getauscht. Meine Praktikumsabteilung war das Projektmanagement in der Zentrale von MEININGER. In dieser Zeit hatte ich die Möglichkeit, das Unternehmen aus der Sicht von Zahlen, Fakten und Kosten kennenzulernen aber auch der direkte Kontakt und Umgang mit und zu den Gästen fehlte nicht.
Annika: Ich habe mein Praktikum auf dem sonnigen Teneriffa absolviert und dort fast die gesamte Zeit über in der Animation gearbeitet. Ich hab mich sowohl um die Erwachsenen als auch um die ganz kleinen Hotelgäste gekümmert. Und obwohl ich jeden Tag ein volles Programm hatte, blieb auch viel Zeit die Insel zu erkunden und Sonne zu tanken!
Benny: Benny und Kollege auf Piratenfahrt!
Christoph: Animation im Fiesta-Hotel TANIT auf Ibiza. Als »Pumba« in König der Löwen.

Clara: Ich habe mein Praktikum bei Liberty International Reisen hier in Berlin absolviert. Liberty ist eine internationale Incoming Agentur, die ihren Sitz in vielen Städten, hauptsächlich den Hauptstädten, Europas hat. Die Zielgruppen sind hauptsächlich ältere israelische Touristengruppen, aber auch Geschäftsreisende, die nach Deutschland, speziell nach Berlin kommen. Ich habe dort im Bereich FIT & Groups Department gearbeitet. Meine Aufgaben waren die Vorbereitung und Durchführung von Aufenthalten der Klienten. Dazu zählten Anfragen (Hotel, Museen, Restaurants, Shows), Buchungen, Erstellung von Tagesprogrammen, Angebote, Voucher und Reservierungsbestätigungen schreiben. Alles in allem habe ich viele theoretische wie praktische Erfahrungen gesammelt und komme damit zu einem positiven Gesamteindruck meines Praktikums.

Daria: Ich habe mein Praktikum in dem 4 Sterne Hotel SUNNA PARK auf Mallorca verbracht. Dort habe ich als Kinderanimateurin für 1-2-Fly gearbeitet. Da es sich um ein reines Solinohotel von 1-2-Fly gehandelt hat, dass heißt das 1-2-Fly dort nur für die Kinderanimation zuständig ist, hatte ich relativ viel Freizeit. Ich konnte mich allerdings auch freiwillig an anderen Aktionen, wie z.B. dem Abendprogramm, beteiligen. Die Kinderanimation hat mir viel Freude bereitet und ich konnte auch einige wertvolle Erfahrungen sammeln, sowie im Bereich der Kinderanimation als auch bei organisatorischen und verwaltenden Aufgaben.
Edgar: Da auf dem Bild bin ich mit ein paar Arbeitskollegen, Reiseführer an Bord des Kreuzfahrtschiffes Galapagos Explorer II. Mein Arbeitsplatz war die Rezeption und die Boutique.
Johanna:
Linda F.: Ich habe mein Praktikum auf Fuerteventura im Club ALDIANA gemacht. Dort habe ich im Bereich Food & Beverage, an der Rezeption und in der Reiseleitung gearbeitet.
Sandra: 1) Ich mit zwei Kindern im Pool beim Spielen 2) Vor der »We will you rock you«-Show mit blonder Perücke

Ulli: Ich war in Sharm El Sheikh, Ägypten, im 1-2-Fly Funclub Mirabel. Ich habe tagsüber in der Sportanimation gearbeitet und stand abends bei fünf verschiedenen Shows auf der Bühne. Die Arbeitszeiten waren hart, doch der Spaßfaktor überwog!
TA 9 Wiesner, Julia 30.09.2007 Arbeitsbereich: Abschlussphase
Betreuer: Diesen Monat arbeite ich am Flughafen Schönefeld am Rent -a- Car- Pavillon. In diesem Reisebüro arbeite ich auch in einem Team. Je nach Arbeitsplan bin ich zusammen mit der Azubi hier oder mit einem Angestellten. Der Chef ist auch jeden Tag hier.
Vorrangige Aufgaben: ich arbeite jetzt gleichwertig wie meine anderen Kollegen im Reisebüro mit und habe die gleichen Aufgaben und die gleiche Verantwortung. Das heißt ich berate und buche selbständig reisen und verkaufe diese auch.
Mir wurde erklärt: wie ich TUI buche und Mietwagen weltweit einbuche und Kundenwünsche betreffs eines Kindersitzes oder eines anderen Abgabeortes erfülle.
Ich habe gelernt: dass sich früh buchen viel mehr lohnt und auch günstiger ist, als lastminute buchen. Dieses Jahr waren die lastminute- Preise sowieso sehr hoch, aufgrund des schlechten Wetters, weil alle Leute weg wollten und vor allem weil es zu wenig Flugkontingente gab.
Fremdsprachen: ich spreche hier oft Englisch, da wir noch Partnerreisebüros im Ausland haben. Und ich schicke Fax zu den Hotels auf Englisch, wenn Kundenwünsche zu bearbeiten sind.
Positive Erfahrungen: Mein Chef hat gefragt, ob ich nicht bei ihm meine Ausbildung fortsetzen will oder nach meiner Ausbildung hier arbeiten möchte. Wir haben uns jetzt darauf geeinigt, dass ich als Nebenjob am Wochenende hier arbeite.
Negative Erfahrungen: keine weiteren

Anna-Lena, TA 9, sehr erfolgreiche Praktikantin bei Meininger Hostels & Hostels in Berlin, schrieb:
Ich habe bis Mittwoch an den Feinheiten der Buchungsmaschine gearbeitet, d.h. ich habe Sondertermine eingepflegt für die verschiedenen Standorte und Preise eingegeben, so dass diese gleich hochgeladen und gleich gebucht werden konnten. Donnerstag und Freitag habe ich mich mit den Statistiken der Gästesstruktur beschäftigt, da ich diese Woche anhand des aufgearbeiteten Materials Diagramme erstellt habe, um diese in die Vertriebsmappe einstellen zu können. Donnerstag habe ich ebenfalls an der Raumstruktur neu geplanter MEININGER Hostels & Hotels gearbeitet.
Wie oben beschrieben habe ich mich immer zwischendurch mit der Gäste-struktur beschäftigt, die gestern zum Druck gegeben worden sind. Des weiteren habe ich für Investoren Unterlagen wie z. B. geplante Baumaß-nahmen und Beschreibungen ins englische übersetzt. Neben den üblichen Telefonaten habe ich den Rest der Woche damit verbracht, Material in Form einer Mappe zusammenzustellen, um die geplanten Fördergelder endlich zu erhalten. Dies hat viel Zeit in Anspruch genommen, da viel zu schreiben war und sehr viele Kleinigkeiten zu beachten waren.

Auszug aus dem Praktikumsbericht von ANDREA REINDERS (TA 9) Sie arbeitet mit viel Spaß und Erfolg bei Herden Studien Reisen in Berlin. 31. Augutst 2007
Letztes Wochenende war ich alleine im Hostel für die Touristeninformation zuständig, was sehr gut geklappt und auch Spaß gemacht hat, da viel zu tun war, viele Fragen aufkamen, und man mit dem einen oder anderen Gast so auch in ein Gespräch kommt, in dem man selber noch etwas erfahren kann. Abgesehen von der Beratung kommen noch Serviceaufgaben hinzu wie Fahrradverleih, Auskünfte für Autovermietung etc., na und was ansonsten in einem Hotel so anfällt.
Vorrangige Aufgaben: da gestern die Tagung EVZ ?Zwangsarbeiter im Nationalsozialismus? begonnen hat, für die ich ja bereits die Anmeldungen bearbeitet, und den Teilnehmern Zu- bzw. Absagen geschrieben habe, war ich gestern auch vor Ort im Umweltforum Berlin. Dort habe ich bei der Anmeldung geholfen und war dafür zuständig, noch die letzten Teilnahmebeiträge einzunehmen und eine Barauszahlung für einen Teilnehmer zu machen. Dazu musste ich die Kosten für sein Honorar (er war Referent), sowie seine Reisekosten berechnen, Tickets kontrollieren und die unterschiedlichen Währungen sowie Steuern berücksichtigen. Er hatte für die Rückfahrt noch nicht alle Tickets, ohne die ich ihm dann kein Geld auszahlen konnte. Nach einigen Unstimmigkeiten kamen wir dann aber am Ende gemeinsam zu einer Lösung. Leider hat die Zeit dann auch nicht mehr gereicht, mir noch einige Vorträge zum Tagungsthema anzuhören.
Ansonsten fielen in dieser Woche natürlich die üblichen Aufgaben an, wie Guides buchen, Programme zusammenstellen, Unterkunftsangebote einholen, Recherchen für den Berlinführer ?Berlin für junge Leute? etc.
Clara, TA 9 Bericht: 31. KW (30.07. ? 03.08.2007)
- Arbeitsbereich: Incoming Agentur / FIT (Einzelreisender) & Groups Department - Arbeitszeit: Frühschicht von 08:00 ? 16:30 Uhr - Vorrangige Aufgaben: Für die nächsten beiden Wochen habe ich die Verantwortung für alle Gruppen einer Kollegin übernommen, die in den Urlaub gefahren ist: Anfragen, Buchungen, Voucher, Itinerarys schreiben; Durchführung, E-mail, Konversation mit israelischem Reisunternehmen (von dem wir die Gruppen vermittelt bekommen), Telefonate - Mir wurde erklärt: hinsichtlich der Organsiation von Gruppen wurde mir bereits alles erklärt - Positive Erfahrung: Übernahme der Gruppen und Durchführung läuft trotz meiner wenigen Erfahrung gut |