Projekte, Partner und Aktivitäten an der Touristikakademie
Spiel und Sport in der touristischen Animation Projektleiter: Frau Drolsbach
?Animation? ? hat lateinische Wurzeln und bedeutet soviel wie ?Belebung?, ?Ermunterung?, ?Anregung?. Über sie haben wir uns im Projekt der FOTA 3 nicht nur viele Gedanken gemacht, in unserer Kindheit gekramt, recherchiert, sondern das Herausgefundene an uns und anderen ausprobiert, kritisiert, verändert, fotografiert, verfilmt und selbst geschnitten.
Entstanden ist auf diese Weise eine ?Spiele-Rezeptsammlung?, die sich von aufwendiger Clubanimation dadurch unterscheidet, dass wenig Material benötigt wird, die Spiele dadurch schnell durchführbar sind und sie (als Datei auf jeden Stick und damit) in jede Hosentasche passen ? Begleiter für Praktikanten und Absolventen ? beliebig erweiterbar ? offen für Ergänzungen ? kurz: eine kleine, feine, Spaß bringende und hilfreiche Sache!
Storkow Projektleiter: Herr Dr. Finke Auftrag: Gestaltung und Vermarktung einer Burgherberge mit dem Ziel den Fahrradtourismus in der Region anzukurbeln
Im Juli 2007 hat die Projektgruppe Storkow die Arbeit aufgenommen. Zunächst wurden Markt-, Zielgruppen-, Konkurrenz- und Stärken-Schwächenanalysen durchgeführt. An den darauf folgenden Projekttagen wurden u. A. die Bewohner Storkow zu ihrer Meinung befragt, statische Erhebungen in Storkow durchgeführt und Radfahrer in Storkow befragt.
Am 15. Juli 2008 stellt die Gruppe Storkow ihre Ergebnisse in einer Stadtpräsentation vor, an der u. A. Frau Gericke (Bürgermeisterin der Stadt Storkow), Frau Pötsch (Geschäftsführerin Tourismusverein), Frau Heiden (Filialleiterin Sparkasse), Herr Krumbein (Tourismusamt Storkow), Herr Dr. Kühne (Vorsitzender des Burg-Kultur- Vereines) und Herr Kudella (Burg-Kultur-Verein) teilnahmen.
Zossen Projektleiter: Frau Dobratz
Im Auftrag des Landschaftspflegevereins Mittelbrandenburg e. V. erarbeiteten wir mit Unterstützung von Herrn Mohn vom LPV ein Konzept zur touristischen Erschließung des Naturschutzgebietes Streuobstwiesen und Mühlenberge Zossen. Nach der Analyse des IST- und SOLL-Zustandes Zossens und einem Besuch vor Ort fand im Juli 2007 die Zwischenpräsentation in der Schule statt, in der wir das Konzept vorstellten. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir uns auf einen Erlebnispfad für Grundschuklassen und - unter Einbezug der Windkraftanlagen - Naturunterrricht für Physikklassen geeinigt.
Schließlich präsentierten wir im März 2008 der Bürgermeisterin der Stadt Zossen, Frau Schreiber, sowie einigen weiteren Mitarbeitern der Stadt und des Lanschaftspflegevereins unsere Ideen. Bereits im Juli 2008 fanden die erste - erfolgreiche - Testwanderung und ein erster kleiner Malwettbewerb mit einer Hortgruppe aus Zossen statt.
Berlin, Stadtführung Projektleiter: Frau Letzybyll / Herr Dr. Schalk
Zielsetzung der Gruppe war es eine optimale Stadtführung zu planen und durchzuführen. Dies wurde an Hand von verschiedenen Stadtführungen durch Berlin in der Praxis erlebt und in manchen Fällen auch selbst durchgeführt ( z.B. durch Kreuzberg). Ein theoretischer Teil half uns dabei eine gute Auswertung vorzunehmen und uns sprachlich gut vorzubereiten. Nach 7 Projekttagen folgt eine Projektwoche in der wir unsere Ergebnisse mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen der verschiedenen Stadtführungen präsentieren.
Wernigerode Projektleiter: Herr Dr. Lang Hotel Stadt Wernigerode
Wir sind eine Gruppe bestehend aus den Schülern der Fota 2A, 4A und 4B. Im Auftrag des Hotels Stadt Wernigerode und unter der Betreuung von Herrn Dr. Lang haben wir uns u.a. das Hauptziel gesetzt die Auslastung des Hotels zu erhöhen. In diesem Zusammenhang haben wir ein Marketingkonzept für das Hotel Stadt Wernigerode erstellt, mit weiteren Teilzielen, die u.a. die Gesamtrentabilität und Attraktivität des Hotels erhöhen werden.
Berlin, Touristeninformation Projektleiter: Frau Salah
Wir wollen mit unserem Projekt aufzeigen, inwiefern die Ausschilderungen in Berlin besonders für die englischsprachigen Touristen verständlich sind und inwieweit Berlin auf diese Touristen ausgerichtet ist so zum Beispiel in Form von Blue- Spots, Touristeninformationen oder auch Ansagen auf Bahnhöfen. Dies versuchen wir zu einem zu ermitteln, indem wir uns in touristisch viel besuchten Gegenden so zum Beispiel dem Kudamm, dem Potsdamer Platz oder dem Flughafen Tegel nach Schildern und Hinweisen umgesehen und zum anderen die Touristen anhand unser selbst entworfenen Fragebögen interviewt haben und nach ihrem Eindruck über die Unterkünfte und den Service sowie nach Verbesserungsvorschlägen befragt haben. Allerdings war die Resonanz etwas verhalten, da viele Touristen nicht bereit waren während ihres Urlaubs unsere Fragen zu beantworten.
Tauchen Projektleiter: Herr Sodemann Kontrollierter Aufstieg durch Auftrieb
Am ersten Projekttag trafen sich 10 Schülerinnen und Schüler der Touristikakademie, um gemeinsam mit ihrem Tauchlehrer die notwendigen theoretischen Kenntnisse für das SSI-Brevet ?Open Water Diver? zu erlangen. Interessante Themen wie: Ursachen und Gefahren einer Dekompressionskrankheit und eines Barotraumas, das Verhalten am Tauchgewässer oder die Funktionen der einzelnen Ausrüstungsgegenstände ließen die Herzen von Christin B., Larissa H., Malena H., Jenny J., Sascha L., Nora N., Mandy R., Sebastian S., Canan Sch. und Max Sch. höher schlagen.
In der Schwimmhalle konnten wir nach bestandener Prüfung nun unser erlerntes Wissen in die Praxis umsetzen. Schnell den Neoprenanzug angezogen, die Sauerstoffflasche mit dem Atemregler verbunden (die Ventile sollten vorher aufgedreht werden!) und die Maske mit Schnorchel aufgesetzt und abgetaucht in den relativ warmen Pool. Mit viel Spaß absolvierten wir die ?lebens?notwendigen Pool-Übungen.
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Anschließend wurde es ernst. Den Höhepunkt unserer Taucherkarriere erlebten wir an einem Wochenende auf dem Campingplatz am Ostseebad Rerik. Zur moralischen Unterstützung sind auch Frau und Herr Letzybyll und unser Projektleiter Herr Sodemann mitgekommen. Bei herrlichem Sonnenschein, aber relativ kaltem Ostseewasser, konnten wir unsere Freiwasserübungen perfekt vor den kritischen Augen unserer Tauchlehrer in einer ?gefährlichen? Tiefe von 3 Metern inklusive Notaufstieg ablegen.
Am letzten Tag wollten wir es nun endlich wissen. Mit dem ?Brevet in der Tasche? sind wir wie die Profis auf dem Schlauchboot zum künstlich erstellten Riff gefahren, um in einer Tiefe von 9 Metern ein Geröllfeld mit vielen Findlingen und Muscheln sowie einige Seesterne zu bewundern.
Auslastungsoptimierung des ?Strandhotels Sassnitz? Projektleiter: Frau Dobratz
Das Projekt ?Sassnitz? ist klassenübergreifend und besteht aus den folgenden 11 Teilnehmern: Sven (Projektleiter), Dambi, Florian FOTA 2 Hanna (stellv. Projektleiterin) FOTA 3 Nicole, Karoline, Kay, Simone, Susann, Klarissa, Felix FOTA 4
Wir erarbeiten ein Konzept, welches die Auslastung des Hotels und des zugehörigen Cafés steigern soll. Für die erfolgreiche Ausarbeitung fuhren wir am 13. März nach Sassnitz (Rügen), um die Lage vor Ort zu beurteilen. Unter Anwendung unserer erlernten Kenntnisse erarbeiteten wir Vorschläge, die wir dem Hotelbesitzer präsentierten. Dann verließ uns leider der Großteil unserer Gruppe, um praktikumsbedingt in die Ferne zu reisen und unsere Teilnehmerzahl schrumpfte auf 4 Personen. Wir erstellen nun das endgültige Konzept, welches in der Projektwoche im August präsentiert wird.
Nachhaltiger Tourismus Projektleiter: Herr Schröder
Unsere Gruppe hat sich im Frühjahr diesen Jahres aus immer aktueller werdendem Anlass für die Thematik ?Nachhaltiger Tourismus? entschieden.
Insbesondere Unternehmen und Bürger der Industriestaaten werden aufgrund erhöhter und stetig steigender Energie- und Rohstoffpreise zunehmend härter getroffen.
Diese Entwicklung wirkt sich spürbar auf alle Segmente des touristischen Angebots aus, so sind sowohl Kurz- als auch Fernreisen von einem immensen Kostenanstieg betroffen, welcher sich direkt auf den Geldbeutel des Kunden auswirkt.
Deshalb wird es immer wichtiger den Tourismus nachhaltig zu entwickeln, um so zu einer erhöhten Effizienz und damit zu einer Kostenersparnis in allen Bereichen zu gelangen.

Nachhaltiger Tourismus definiert sich wie folgt: Er muss soziale, kulturelle, ökologische und wirtschaftliche Verträglichkeitskriterien erfüllen. Er ist sozial gerecht, kulturell angepasst, ökologisch tragfähig und insbesondere für die ortsansässige Bevölkerung wirtschaftlich sinnvoll und ergiebig.?
Daher haben wir uns als Ziel für dieses Projekt gesetzt, für verschiedenste Bereiche, Institutionen und bestehende Organisationen aufzuzeigen, welche Möglichkeiten existieren, eine nachhaltige Entwicklung im Tourismus zu realisieren.
Aus der Fülle möglicher Themenbereiche haben wir uns für folgende Schwerpunkte entschieden: Die 2003 entstandene Gemeinschaftsinitiative des Reiseveranstalterverbandes ?atmosfair? ermöglicht jedem einzelnen Fluggast sich seiner Verantwortung bewusst zu werden, welchen Anteil er an der zunehmenden Belastung des Weltklimas durch rasch wachsenden Flugverkehr besitzt. Intention dieser Organisation ist die freiwillige Zahlung eines Geldbetrages durch den Kunden. Die Höhe des Betrages ist abhängig von der durch den Flug verursachten Schadstoffemission, welcher in ausgewählte Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Energiesparprojekte in Entwicklungsländern investiert wird. (Uwe Lehmann und Alexis Knorr) Ein weiterer Schwerpunkt ist die Armutsbekämpfung in den Entwicklungsländern. Damit der Tourismus die Entwicklung fördert, muss er zum Erhalt von natürlichen Ressourcen beitragen.
Im Rahmen von Tourismusprojekten wie z. B. Workshops oder Kampagnen soll das Bewusstsein der einheimischen Bevölkerung, der Fremdenverkehrseinrichtung und der Touristen für die Armutsproblematik geschärft werden. Ziel ist es, diese für soziale, wie auch kulturelle Bedürfnisse der Bereisten zu sensibilisieren. Bisher profitiert die lokale Bevölkerung nur unzureichend vom Tourismus, da die Gewinne oft nicht im Land bleiben. Durch eine sozial gerechte Gewinnverteilung kann Armut wirksamer bekämpft und ein erhöhter Bedarf an Importprodukten gedeckt werden. (Atessa Sharif und Janine Nicklaus) Ein nächstes Projekt beschäftigt sich mit der Notwendigkeit der Entwicklung von nachhaltigem Tourismus auf den Kapverdischen Inseln. Vergleichend mit den Kanarischen Inseln, die heute vom Massentourismus geprägt sind, ist auf den Kapverden eine ähnliche Form der touristischen Erschließung zu erkennen, der es vorzubeugen gilt.
Wir möchten anhand eines Beispielprojektes des ?WWF? zeigen, welche Möglichkeiten es gibt und wie diese weiterentwickelt werden können. Wichtig bei der Realisierung solcher Projekte ist vor allem eine permanente finanzielle Unterstützung des Staates. Der Fall Kapverden steht beispielhaft dafür, dass ein gut gemeintes nachhaltiges Tourismuskonzept aufgrund wirtschaftlicher Interessen der Kapverdischen Regierung nicht greift. (Denise Merfort und Lisa Annen) Letzter Schwerpunkt unserer Projektarbeiten ist die Frage der Förderung des Tierschutzes im Zusammenhang mit dem Tourismus. Hierbei befassen wir uns mit den Zielen und den Vorgehensweisen der Tierschutzorganisation ?PeTA?.
Außerdem versuchen wir anhand von konkreten Kampagnen, die für Touristen wie auch Reiseveranstalter konzipiert sind deutlich zu machen, wie touristische Dienstleistungen Einfluss auf die Ausbeutung und Freiheitsentziehung von Tieren haben können. (Selen Dilli und Rocky Bienert)
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