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Produktdesign  
 
Ausbildung zum/zur
Staatlich geprüften technischen Assistent/in für Produktdesign

(mit Abschluss Fachhochschulreife)

Beginn: 27. Oktober 2008

Produktdesign bezieht sich auf die Entwicklung und Gestaltung
neuer Sachgüter und Dienstleistungen.



Produktdesigner suchen und nutzen Produktinnovationen,
beispielsweise technologischer, funktionaler und/oder öko-
nomischer Art und reagieren auf gewandelte Bedürfnisse bzw.
beeinflussen diese. Produktdesign verknüpft Kultur, Technik
und
Produktion, Ökonomie und Ökologie im Zusammenspiel
von Funktion, Konstruktion, Emotion, Form, Farbe und Material.
Zu den berufstypischen Eigenschaften des Produktdesigners
zählen Sensibilität, Kreativität und Produktivität. Sie werden
durch  das zielgerichtete Umsetzen von Produktentwicklungen
und -ergebnissen geformt und ausgebildet. Im Entwicklungs-
und Gestaltungsprozess werden sowohl die Sensibilisierung
für ästhetisch-sinnliche Wahrnehmung und analytisch-bewer-
tende Urteile als auch die Kreativität und Gestaltungsfähigkeit
für berufstypische Lösungsstrategien geschult. Die technolo-
gischen Abhängigkeiten, die gesellschaftlichen, kulturellen,
wirtschaftichen und ästhetischen Bedingungen sowie die auf-
tragsabhängigen Beschränkungen bilden Möglichkeiten für
Grundlagenerfahrungen, die in unserer Ausbildung vollzogen,
analysiert und reflektiert werden.



Aufnahmebedingungen: mittlerer Schulabschluss, Eignungstest,
ein höchstens 3 Monate altes ärztliches Eignungszeugnis

Dauer: 3 Jahre inklusive Betriebspraktikum

Prüfung/Abschlüsse: Staatliche Berufsabschlussprüfung durch
die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung
auf Grundlage der Prüfungsverordnung (Berufsfachschule, Fachoberschule)
Für Interessierte ist eine Zusatzprüfung im Fach Englisch
durch die London Chamber of Commerce and Industry
Examinations Board (LCCIEB) möglich.

Inhalt:
+ Planung, Durchführung und Kontrolle von Produktentwicklungen



+ korrektes Beurteilen von Ideen, Entwürfen und Produkten unter  
   Berücksichtigung von funktionalen, gestalterischen und
   ergonomischen Gesichtspunkten
+ Durchführung von Kostenkalkulation und Kostenkontrolle
+ Techniken zur Bild- und Textbearbeitung



+ Befähigung zur Teamarbeit



Berufsübergreifende Lernbereiche:
Deutsch, Englisch, Wirtschafts- und Sozialkunde, Sport

Berufsbezogene Lernbereiche:

I. Fachtheorie:
Mathematik, Management/Kalkulation/Marketing,
Entwerfen eines Produktes aus Holz, Kunststoff,
Stahl und Glas, Entwerfen eines Raummöbels,
Gestalten eines Werbemittels, Schauwerbung,
Messestandes, Innenraumes, virtuelles Produktes
und Leitsystems

II. Fachpraxis:
Praktikum Gestaltung
Praktikum Präsentationstechnik
Praktikum Datenverarbeitung

Lernkonzeptionen:
+ Lernen in Arbeitsgruppen
+ fächerübergreifender projekt- und praxisorientierter Unterricht
+ Schlüsselqualifikationen als integraler Bestandteil des Unterrichtes
+ flexible Arbeitsplatzstruktur
+ moderne Geräteausstattung

Arbeitsbereiche und Branchen:
+ Herstellen von Holz-, Kunststoff- und Metallerzeugnissen
+ Glas- und Keramikgewerbe
+ Gebrauchsgüterindustrie (?Weiße Industrie?, Elektro- bzw. 
   Elektronikbranche)
+ Medizintechnik und Optik
+ Prüfindustrie oder Werbebranche
+ Entwicklungs-, Konstruktions- und Technologiebereiche der 
   Industrie, mittelständischer Unternehmen bis hin zum Handwerk
+ Entwicklung und Realisierung von Orientierungs- und Leitsystemen
+ Visuelle Lehr- und Lernhilfen
+ Film und Fernsehen sowie digitale Medien

Die Ausbildung ist schulgeldpflichtig und Schüler-BAföG anerkannt.
Bildungskredit ist möglich.

Schulgeld (monatlich): 320 EUR
zzgl. einmaliger Lernmittel- und Prüfungsgebühren


Finanzierungsmöglichkeiten

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