22. Mai 2008
VERGANGENE WELTEN DENKEN ? DER ALTE ORIENT UND EUROPA
EDUBBA - Denkwerk - Projekt
Werkstattangebot der Freien Universität Berlin/
Institut für Altorientalistik und Institut für Vorderasiatische Archäologie
Blockkurs B, KEILSCHRIFTSCHULE
BEST-Sabel Oberschule - Klasse R8 und Klasse G8 (Projekt Babylon)
Durchführung:
Babette Schnitzlein (M.A. Vorderasiatische Archäologie)
William Pethe (B.A. Altertumswissenschaften/Altorientalistik)
Hannes Fiedler (B.A. Altertumswissenschaften/Altorientalistik)
Der Blockkurs Keilschriftschule beginnt mit einem theoretischen Exkurs und einem Bildvortrag zum Thema. Drei examinierte Studenten des Instituts für Altorientalistik und des Instituts für Vorderasiatische Archäologie der Freien Universität Berlin erklären wie die kostbaren Keilschrifttafeln aus dem Vorderen Orient zu uns in das Museum kommen und geben Einblick in die Welt der Archäologie.
Wie funktioniert eine Ausgrabung? Wie arbeiten die Menschen vor Ort unter der Hitze bis 45°C? Gibt es im Orient noch Schätze zu finden? Längst ist nicht alles erforscht was noch unter der Erde liegt.
Die Schüler erfahren außerdem, dass es viele verschiedene vorderasiatische
Kulturen gab. Mit den Sumerern entwickelte sich um 3000 v. Chr. die Keilschrift.
Die Schülern erfahren über Sinn und Zweck der geschriebenen Tafeln und weshalb die Menschen damals auf Ton und Stein, nicht aber auf Papier schrieben. Wieso benutzten die Bewohner Mesopotamiens Keilformen für ihre Schriftzeichen? - Die Benutzung eines Griffels aus einem Schilfrohr gibt darüber Aufschluss.
Im zweiten Teil des Kurses können die Schüler das theoretische Wissen selbst anwenden. Der eigene Name wird in Keilschriftzeichen
übersetzt...
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Ein Experte der Vorderasiatischen Archäologie erklärt Paula, Jasmin und Elisabeth die Haltung des Schilfrohrs zur Eingravierung der Keilformen. |
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Abguss einer Original-Keilschrifttafel |
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Ein Schilfrohr/ Griffel wird zum Schreiben verwendet |
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Elisabeth und Paula präsentieren ihre Ergebnisse. |
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Aus einem Tonklumpen entsteht eine echte Keilschrifttafel mit Schriftzeichen, wie die Menschen in Mesopotamien sie herstellten... |
Mehr Informationen zu diesem und anderen Projekten zwischen Schulen und Museen findest Du auf der Internet-Seite des Kooperations-Netzwerkes Schule -Universität-Museum unter "Vergangene Welten Denken - Der Alte Orient und Europa".
Am 27. September 2007 wurde unser 3-jähriges Projekt »Babylon«,
in Zusammenarbeit mit dem Institut für Altorientalistik der Freien
Universität Berlin und dem Vorderasiatischem Museum, gestartet.
Es handelt sich dabei um ein Großprojekt für alle Schüler, dass in
verschiedenen Modulen eine Brücke von vom Alten Orient in die
Gegenwart schlagen soll.
Über die bereits genannten Institutionen hinaus fördert die Bosch-
Stiftung dieses Projekt mit einigen Fördermitteln und es gehören
zu diesem Projekt DENKWERK noch andere Schulen aus Berlin.
Schüler und Lehrer sind entschlossen mehr zu erfahren z. B. über
das »Haus des Fundamentes um Himmel und Erde« (Turm).
Beteiligt sind alle Schüler der Schule (Realschule/Gymnasium) und
die Fächer Geschichte, Ethik, Geografie, Mathematik, Physik, Kunst
und Arbeitslehre.
Am Ende soll eine Wanderausstellung für alle BEST-Sabel-Schulen
oder andere interessierte Schulen aus der Region zusammengestellt
werden.