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Kristallzucht im Chemieunterricht  
 

Salze bestehen aus Gittern, in denen positiv geladene Ionen (Kationen)
und negativ geladene Ionen (Anionen) nebeneinander liegen. Wenn man
Salze in Wasser auflöst, zerfallen die Ionengitter und es bilden sich Lösungen mit frei beweglichen Ionen. Verschwindet dann das Wasser durch Verdunsten, bilden sich zunächst Kristallkeime. Bei weiterem Wasserverlust lagern sich die Ionen nach und nach in regelmäßiger Weise an die Kristallkeime an. Die Kristalle wachsen. Je langsamer ein Kristall wächst, um so regelmäßiger wird er. Je weniger Kristallkeime existieren, um so größer werden die Kristalle. Nicht alle Salze bilden so große Kristalle wie Kupfersulfat. Aber auch die kleinen und unscheinbaren  Kochsalzkristalle sind schön: Im Mikroskop sieht man sehr regelmäßige Würfel.

Wir haben im Chemieunterricht der R-9 Kristalle aus folgenden Salzen hergestellt:

Salz                      


Farbe/Form                

Kation               
My+ 

Anion            
Az-
Kupfersulfat    
CuSO4
blaue Rhomben/
Fasern
Kupfer-Ionen    Cu2+
Sulfat-Ionen
SO42-
Blutlaugensalz  
K3Fe(CN)6
rote Rhomben Kalium-Ionen    
K+
Hexacyanoferrat(III)-Ionen          
Fe(CN)63-
Eisen(II)-sulfat    
FeSO4
grünlich gelbe
Blättchen
Eisen(II)-Ionen  Fe2+ Sulfat-Ionen
SO42-


   Blutlaugensalz
   CuSO4-Top-3-Kristalle
   CuSO4-Fasern
   CuSO4-Fasern
   FeSO4
   
  CuSO4

 

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