Salze bestehen aus Gittern, in denen positiv geladene Ionen (Kationen) und negativ geladene Ionen (Anionen) nebeneinander liegen. Wenn man Salze in Wasser auflöst, zerfallen die Ionengitter und es bilden sich Lösungen mit frei beweglichen Ionen. Verschwindet dann das Wasser durch Verdunsten, bilden sich zunächst Kristallkeime. Bei weiterem Wasserverlust lagern sich die Ionen nach und nach in regelmäßiger Weise an die Kristallkeime an. Die Kristalle wachsen. Je langsamer ein Kristall wächst, um so regelmäßiger wird er. Je weniger Kristallkeime existieren, um so größer werden die Kristalle. Nicht alle Salze bilden so große Kristalle wie Kupfersulfat. Aber auch die kleinen und unscheinbaren Kochsalzkristalle sind schön: Im Mikroskop sieht man sehr regelmäßige Würfel.
Wir haben im Chemieunterricht der R-9 Kristalle aus folgenden Salzen hergestellt: