Öffentliche Abschlusspräsentation 2007 Unterwegs ? Metropolen ? Räume & Welten 10 Jahre BEST-Sabel-Berufsfachschule für Design
Am 21. Juli 2007, fand die öffentliche Abschlusspräsentation der Absolventen der BEST-Sabel-Berufsfachschule für Design (Berlin) statt. Die drei Fachbereiche Foto, Grafik und Mode präsentierten im Kabelwerk Oberspree (Wilhelminenhofstraße 76-77, Halle 10, Oberschöneweide) zwei Ausstellungen und zwei Moden- schauen zu den Themen ?Unterwegs? (Foto), ?Metropolen? (Mode) und ?Räume und Welten? (Grafik).
Rund 1100 Gäste feierten mit uns unsere Absolventen, 10 Jahre Berufsfachschule für Design und 111 Jahre Sabel-Schulen.
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Halle 10 der Kabelwerke Oberspree |
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Absolventen und Gäste auf dem Weg in die Halle |
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Bezirksbürgermeisterin von Treptow-Köpenick und Senatorin a.D., Gabriele Schöttler, im Gespräch mit Schulleiterin Evelin Lindemuth |
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Frau Schöttler während der festlichen Ansprache |
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Arbeiten aus der Fachoberschule für Technik (Masken-, Bühnen- und Kostümbild) |
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Einige Arbeiten aus der Fotoausstellung "Unterwegs" |
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Einige Arbeiten aus der Grafikausstellung "Räume und Welten" - jeder Absolvent hatte wieder eine Koje, die zu gestalten war. |
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Blick in den Eingangsbereich der Halle |
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Musikalischer Beitrag durch die Band "Wieprechts" - zwei der Schwestern befinden sich gegenwärtig in einer kaufmännischen Ausbildung an der Höheren Handelsschule BEST-Sabel in Berlin-Mitte |
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Während der Modenschau |
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Projektarbeit zum Thema Pure Taft 1. Ausbildungsjahr, Dozenztin: Änne Stefanov |
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Karolina Jurkiewicz, MetroPolen Dozent: Carsten Behm |
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Katharina Maria Fest, Stadtneurotiker You can't take a city out of a person Dozentin: Susanne Kreuz |
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Monika Krejbichova, Sending Vibrations Kairo, die Stadt die niemals schläft Dozentin: Änne Stefanov |
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Elina Steinhauer, ?am- pm? ein Tag in New York Dozentin: Susanne Kreuz |
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Kaya Renz, La vue en bleu Dozentin: Monika Bez |
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Rosemarie Frühauf, The fiendly place: Beijng- New York- Jerusalem The vision of a peaceful world Dozentin: Monika Bez |
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Rosemarie Frühauf
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Antje Bärenwaldt, London Dozentin: Änne Stefanov |
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Valeria Piskounova, Horus Dozentin: Susanne Kreuz |
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Defilé der Modeabsolventen mit ihren Models |

?Unterwegs? ? so hieß das Thema der Fotografen. Darunter verstanden die Absolventen Bewegung (langsam oder schnell), aber keineswegs einen Stillstand. Dafür aber Entwicklung, Dynamik, Veränderung, Energie und Fortschritt. Die Fotodesigner visualisierten und kommunizierten den Begriff und das Thema für die Betrachter. Die einzelnen Arbeiten (mindestens 12 Bilder pro Absolvent erzählen eine Geschichte) beinhalten einen freien Umgang mit dem Thema; aber auch wörtliche Auseinandersetzung mit dem Begriff.
Unterwegs sein kann man auch in verschiedenen ?Metropolen?. Und dies war das Thema der Mode, die sich mit politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Mittelpunkten einer Region beschäftigte. Der Begriff Metropole ist nicht eindeutig definiert. Auch kleine Städte können durch zentrale Funktionen z. B. Finanz- oder Kunstmetropolen sein. Die Modedesigner führten eine differenzierte Zielgruppenanalyse und Recherche durch, sammelten Fakten und präsentieren nun einen Style, der souverän Farben und Materialien kombiniert. Die entstandenen Kollektionen entsprechen dem modernen Zeitgeist. Die Synthese von Stilen vermittelt Weltgewandtheit und Internationalität. Die Kreationen verkörpern Modernität zwischen urbaner Strenge und traditionellen Akzenten. Puristische Klarheit, zeitgenössische Materialien und individuelle Details lassen die kulturellen Wurzeln erahnen. Die Mode ist wandelbar und passt sich der Geschwindigkeit der Großstadt an, ist Imageträger und Statussymbol zugleich und zeigt ebenso transnationale Gesinnung von Menschen, die sich zwischen mehreren Kulturen bewegen.
Die Grafikdesigner haben das Abschlussthema ?Räume und Welten?, das endliche Räume voraussetzt, die durch Grenzen definiert sind, aber dadurch auch die Möglichkeit zur Grenzüberschreitung bieten. In der Psychologie gibt es Innenräume mit Traumwelten, die uns versprechen, was die reale Welt uns verweigert. Die Werbung konzentriert sich deshalb mit Vorliebe auf diese Traumwelten, die sich mehr und mehr von der realen sozialen Welt entfernt. Bei den Arbeiten der Absolventen geht es also weniger um Klangräume oder urbane Räume, sondern um die reale Welt des Lebens, in der sich Wirtschaftsräume befinden, wo Konsumprodukte akkumuliert werden. Dort werden Waren national und international transportiert, auf Land, Wasser und zu Luft oder auch im World Wide Web gehandelt. Der Aussage, dass unser Lebensraum Konsum und Kunst, reale und virtuelle Welten bietet, wird die Frage ?Wird der Konsum zur Kunst oder die Kunst zur Ware?? zur Seite gestellt. Die Absolventen grenzen bei ihren Arbeiten ihre Zielgruppe ein, definieren ein Werbeziel und legen die Kernbotschaften fest. Die einzelnen Botschaften wurden mit Hilfe grafischer Mittel im visuellen Raum auf die Reise zu den Empfängern geschickt.
Der diesjährige Veranstaltungsort war eine Halle auf dem Gelände des Kabelwerk Oberspree (KWO). Das unter Denkmalschutz stehende Gelände gehört zu den größten Industriekomplexen in Oberschöneweide und wurde zwischen 1896-97 von den Architekten Paul Tropp, Gottfried Klemm und Johannes Kraatz erbaut. Seit 1899 produzierte das KWO, damals eine Tochter der AEG, Telefonkabel und seit 1903 Starkstromkabel. Ein eigenes Kupferkabelwerk und Fertigungen für Gummi und Kunststoffe zur Isolierung der Kabel machten das Werk unabhängig von Zulieferern. In einigen Hallen wird heute noch produziert. Im Mai fand in Halle 10 das Europakonzert der Philharmonie Berlin statt.
Abschluss 2006
Abschluss 2005
Abschluss 2004
Abschluss 2003
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