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Das Leonardo-Projekt
  • - v Organisatorisches
    Die Auszubildenden

    Mit Beginn der Ausbildung werden alle Teilnehmer darüber informiert, dass sie ihr Pflichtpraktikum im In- oder Ausland absolvieren können. Priorität für die zukünftigen internationalen Touristikassistenten sollen dabei die Länder der Europäischen Union haben. Bereits im ersten Jahr der Ausbildung wird somit klar, dass sich der Arbeitsmarkt für junge Touristiker nicht allein auf das Heimatland beschränkt, sondern weit über die Grenzen hinaus geht.
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    In erster Linie stehen bei der Wahl der Praktikumsplätze Länder, in denen Spanisch, Französisch oder Englisch gesprochen wird. Dies sind die drei Fremdsprachen, die während der Ausbildung trainiert werden.  Partnerunternehmen sind in erster Linie Hotels jeglicher Kategorie. Berufserfahrungen sammeln die Praktikanten in den Bereichen Housekeeping, Service und Gästebetreuung. Ein anderer Bereich ist die Kinder- und Sportanimation, in dem sich die angehenden Touristiker ausprobieren können. Hier stehen Spaß und Spiel im Vordergrund, jedoch nur für die Gäste und schnell wird klar, um welch harte Arbeit es sich im Bereich Animation handelt.

    Die Unterbringung während des Praktikums erfolgt in der Regel in Praktikantenzimmern der Unternehmen und wird mit internationalen Kollegen geteilt. Hier sind interkulturelle Kompetenzen gefragt. Sowohl während der Arbeit als auch in der Freizeit begegnen sich fremde Kulturen, lernen sich kennen und die unterschiedlichsten Lebensweisen zu akzeptieren und zu tolerieren, Fremdsprachen werden im Alltag trainiert.

    Die jungen Berufsanfänger

    Nach dem erfolgreichen Abschluss der Prüfungen zum „Staatlich anerkannten internationalen Touristikassistenten“ heißt es nunmehr „Auf in die große weite Welt“ und Berufserfahrung sammeln. Ein Praktikum im Rahmen des Leonardo-Projekts ist dabei hilfreich, einen Einstieg zu finden. Während der Arbeit in einem europäischen Nachbarland können die erworbenen Sprachkenntnisse vertieft werden, weitere praktische Fertigkeiten erworben werden und theoretisch erworbene Kenntnisse endlich in der Praxis angewendet werden.

    Auch das Praktikum nach der Ausbildung beinhaltet die Auseinandersetzung mit einem aktuellen Thema der Tourismusbranche. Die jungen Berufsanfänger haben die Möglichkeit, sich mit erfahrenen Touristikern europaweit zu verständigen, welchen Anteil sie persönlich an der Weiterentwicklung der Völkerverständigung leisten können. Darüber hinaus beginnen sie, ein berufliches Netzwerk zu knüpfen, um so zu sichern, dass ihnen zukünftig der europäische Arbeitsmarkt der Tourismusbranche offen steht.
  • - v Bericht über das Jahr 2009
    Im Sommer 2009 absolvierten 13 Auszubildende im Rahmen des EU-Projekts „Leonardo-da-Vinci“  ihr Praktikum im europäischen Ausland.

    Dabei setzten sie sich damit auseinander, welche Auswirkungen die Wirtschaftskrise auf die Anforderungen des touristischen Angebots  in europäischen Urlaubszielen hat.
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    Sie erlebten vor Ort, dass sich das Konsumverhalten der Reisenden verändert hat und welche Maßnahmen in den Unternehmen getroffen werden mussten, um dennoch wirtschaftlich erfolgreich zu sein.

    Während des Praktikums erwarben sie erste Berufserfahrungen, die ihnen bei der Fortsetzung ihrer Ausbildung in so fern nützlich sind, dass sie theoretische Zusammenhänge schneller begreifen und mit ihren praktischen Erfahrungen verknüpfen können.

    2009 waren dabei:

    Mina – in Italien
    Paul – auf Mallorca
    Anja – auf Mallorca
    Laura – auf Mallorca
    Nadja – auf Menorca
    Sarah – in Österreich
    Sandra – in Griechenland
    Christopher – in Großbritannien