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Tag der Generationen
  • - v Tag der Generationen 2010
    Schmunzelgarantie, witzige Unternehmer und heiße Köpfe beim Rechnen

    Dürfen wir vorstellen? Ilse Krösche und Manfred Dittmann, zwei ganz normale Schüler unserer Oberschule… Nun, nicht ganz. Zwar hat Ilse Krösche in den altehrwürdigen Mauern der heutigen
    Best-Sabel-Oberschule die Schulbank gedrückt und der Manfred Dittmann auch. Und natürlich haben sie Vokabeln gebüffelt, Formeln gepaukt, sich die Köpfe heiß gerechnet und wahrscheinlich auch so manche klausurbedingte Zitterpartie überstanden. Ganz so eben, wie es heutzutage im Schüleralltag bekanntlich üblich ist. Nur, dass es mittlerweile fast 60 Jahre her ist, als Schülerin Ilse und Schüler Manfred in der damaligen Hegel- und heutigen Best-Sabel-Oberschule ihr Abitur ablegten. Tja, und dies unterscheidet sie dann doch etwas von den Schülern aus dem Hier und Heute.
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    Intensiv miteinander ins Gespräch gekommen sind die beiden ehemaligen Pennäler nach so langer Zeit beim diesjährigen Tag der Generationen am 26. und 27. März in unserer Schule. Und nicht nur sie. Denn insgesamt vierzehn Ehemalige waren der Einladung zum mittlerweile zweiten Treffen dieser Art gefolgt, begaben sich gemeinsam mit der Schülergeneration der Gegenwart auf Spurensuche in die Vergangenheit und waren neugierig auf das, was sich in sowie an ihrer alten Schule so an neuen Dingen tut. Das war aufregend. Das war spannend. Das war sehr unterhaltsam, abwechslungsreich und in jedem Fall -  wie man übrigens im Originalton bei Gesprächen zwischen den Generationen hören konnte - „extrem interessant“. 

    Tatsächlich steckte schon der erste Begegnungstag voller Höhepunkte. Eine herzliche „Hallo-Runde“ im Schülercafé und in der Mediathek sowie ein mit modernen Gesangshits musikalisch aufgepeppter Begrüßungstreff in der Aula sorgten für den optimalen Start in den Nachmittag. Schnell wurde klar: Hier ist der Meinungsaustausch zwischen den Ehemaligen, Schülern und ihren Lehrern unbedingt erwünscht. Was war früher? Wie ist es heute? Dies wolle man bei diesem und fortan bei künftigen Treffen gemeinsam herausfinden, dokumentarisch in Text, Bild und Ton festhalten, um so Stück für Stück ein Schülerarchiv aufbauen und wachsen lassen zu können, erklärte Schulleiterin Frau Dr. Dietrich. 

    Ach und apropos herausfinden … Eine tolle Möglichkeit herauszufinden, wie wenig sich doch in Sachen Mathematik in fast 60 Jahren verändert hat, war unter anderem die Mit-Mach-Unterrichtsstunde von Frau Ulrich in der Klasse R 7. Hier teilten sich bewaffnet mit Stift, Zettel und gespitzten Ohren die ehemaligen Schüler Ilse Krösche und Klaus Korth eine Schulbank und rechneten sich tapfer sowie höchst erfolgreich gemeinsam mit den Siebtklässlern durch diverse Brüche und Prozente.  In der Geschichtsstunde der G 11 bei Herrn Dr. Lange war aufmerksames Zuhören gefordert. Das Thema hier: „Die ideologische Erziehung der Jugend im Nationalsozialismus“. Viele Ehemalige hatten als Jugendliche genau diese Zeitepoche hautnah miterlebt und so überraschte es nicht, dass sich die Mehrheit der Besucher als Zuhörer für eben diese Geschichtsstunde entschied.

    Weitere Gelegenheiten sich gegenseitig kennen zu lernen ergaben sich während der Besuche bei den verschiedenen Schülerprojekten. Eine Schmunzelgarantie dank Loriot und reichlich kommunikative „Aha-Erlebnisse“ hatte man da unter anderem beim Projekt Kommunikationssketsche.

    Ins Staunen über so viel Erfinderwitz und Management-Gespür kam man beim Wirtschaftsprojekt „BEST-Teddy-SGmbH“. Wie auch nicht, wo hier doch mittlerweile zirka 30 waschechte Teddys auf dem Alexanderplatz oder anderswo digital-fotografisch in Szene gesetzt werden.  Eben ganz so, wie es die Auftraggeber und Teddy-Kunden wünschen. So etwas begeistert nun mal nicht nur die Schüler von heute. Nein, das beschrieben auch die Schüler von einst als „ziemlich originell“.

    Zum Gesprächsmagnet in Sachen Erfahrungs- und Meinungsaustausch wurde auch das Lagerfeuer im Schulhof am Nachmittag. Hier fanden sie dann noch mal sehr intensiv statt, diese wichtigen und spannenden Gespräche zwischen den Generationen. Mit einem stimmgewaltigen und beschwingten Auftritt des Männerchores „Cöpenicker Liedertafel e.V.“ am Abend und der Übergabe eines edlen BEST-Sabel-Schulbräus der Marke „absolute Rarität“ ging der erste von zwei gemeinsamen Tagen schließlich zu Ende.

    Am Sonnabend ging der Gedankenaustausch über das Schülerdasein gestern und heute in die zweite Runde. Die Teilnehmer schmökerten in alten Jahrbüchern und fragten sich gegenseitig Löcher in den Bauch. Schön, wenn die Älteren wissen, dass die Jungen das Erlebte bewahren und die Jungen ihre Alltagserlebnisse mit den Älteren besprechen können.

    Alle verabschiedeten sich voneinander in der festen Gewissheit, dass 2011 am Wochenende vor Ostern wieder das Treffen der Generationen in der Nummer 1 der Lindenstraße stattfinden wird.

  • - v Tag der Generationen 2009
    Unser erster Tag der Generationen fand am 3. und 4. April 2009 statt. Ca. 35 ehemalige Schüler, die die Schule in den Kriegs- und Nachkriegsjahren besuchten, waren unsere Gäste. Was waren das für interessante Lebensläufe und Persönlichkeiten!

    Zwei Tage lang hörten die Teilnehmer der beiden Schülergenerationen, die mindestens 60 Jahre trennten, einander zu. Dazu konnte man den Geschichtsunterricht, das Experimentieren im Chemieraum ebenso nutzen wie das gemeinsame Essen aus der Feldküche auf dem sonnigen Hof und in der Caféteria oder den Plausch im Schülercafé.
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    Wie das in einer Schule üblich ist, warteten auf die Mitwirkenden auch Zeugnisse, sogar mit Kopfnoten ... Die Schüler des Wahlpflichtunterrichts nutzten die einmalige Gelegenheit, selbst Zensuren zu geben – ein schönes Gefühl.

    Schließlich pflanzten die Alten und die Jungen vor dem Eingang gemeinsam einen Baum (japanische Kirsche), damit dieser jedes Jahr mit seinen Blüten das neue Treffen in der jetzigen BEST-Sabel-Oberschule für alle sichtbar ankündigen soll.