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Pädagogik der frühen Kindheit
  • - v Profil des Studiengangs
    Startseite: Pädagogik der frühen Kindheit

    Theorie und Praxistransfer


    Der regelmäßige und lebendige Dialog zwischen Dozenten/innen, Studierenden und langjährigen Praktiker/innen fördert gezielt den beidseitigen Wissenstransfer zwischen Hochschule und Praxis und bildet eine wesentliche Grundlage für die Professionalisierung von Frühpädagogen.

    Die Dozenten/innen des Studiengangs betrachten es als ihre Aufgabe die Studierenden in die frühpädagogische Praxis einzubinden und ihnen damit die Möglichkeit zu geben am „Lernort Praxis“ teilzuhaben. Studierende werden von Anfang an mit der Praxis vertraut gemacht und engagieren sich im Kontext einer wissenschafts- und praxisorientierten Ausbildung über Projektarbeiten, interdisziplinären Praxisworkshops sowie Praxisphasen. Praktika werden von Dozentinnen und Dozenten fachlich begleitet und unterstützt. Innerhalb des Studiums muss jede Studentin und jeder Student zwei 12-wöchige Praktika (3. und 6. Semester) absolvieren.
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    Interdisziplinarität

    Die BEST-Sabel-Hochschule Berlin fördert zwischen den verschiedenen Studiengängen (u. a. Internationale BWL, Internationaler Tourismus & Eventmanagement, Multimedia und Virtuelle Design) interdisziplinäre Kooperationen. Der intensive Austausch zwischen Studierenden verschiedener Fachrichtungen dient - im Sinne von Bildungspartnerschaften - dem Wissens-, Gedanken- und Erfahrungsaustausch. Die Studierenden lernen auf diesem Weg als multiprofessionelles Team zusammenzuarbeiten und entwickeln gemeinsam Lösungen für komplexe Aufgabenstellungen.

    Internationalität und Kooperation

    Während des Studiums wird den Studierenden, bei entsprechender Qualifikation und Motivation, ein Fachsemester an einer Partner-Hochschule im Ausland angeboten und über gezielte Beratungsangebote und intensive Sprachkurse unterstützt. Auslandsaufenthalte der Studierenden (Auslandssemester /Praktikum) dienen der wissenschaftlichen und kulturellen Qualifizierung und fördern die Vermittlungs- und Karrierechancen auf dem Arbeitsmarkt sowie die spätere berufliche Mobilität. Die BEST-Sabel-Hochschule Berlin steht in kooperativer Zusammenarbeit mit verschiedenen Hochschulen im Ausland und ist in diesem Zusammenhang aktiv am Erasmus-Programm beteiligt. Die lebendige und internationale hochschul- und forschungspolitische Vernetzung der Hochschule dient dem gegenseitigen Austausch in Fragen von Forschung, Gesellschaft, Kultur und Bildung.

    Didaktik der Lehre

    Das didaktische Konzept der Ausbildung zielt auf eine fachübergreifende Studienstruktur. Inhalte der verschiedenen Module sind nach Möglichkeit aufeinander bezogen und ergänzen sich gegenseitig. Lehr- und Praxisanteile sind aufeinander abgestimmt und auf die Lösung praktischer Problemstellungen ausgerichtet. Projektarbeiten und Praktika dienen der Reflektion und der Auseinandersetzung mit theoretischen Erkenntnissen der modernen Frühpädagogik.

    Grundsätzlich wird bei der Planung der Inhalte auf eine hohe Selbstbeteiligung der Studierenden Wert gelegt. Es werden Lernmethoden, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vermittelt die auf eine erhöhte Autonomie, Teamfähigkeit und Selbstwirksamkeit hinwirken sollen.

    Maßgeblicher inhaltlicher Bestandteil sind die institutionellen Forschungs- und Studienschwerpunkte. Die BEST-Sabel-Hochschule Berlin ist von ihrem Selbstverständnis her ein Bildungspartner mit gesellschaftlicher Verantwortung und engagiert sich insbesondere für das wertschätzende und respektvolle Zusammenleben aller Menschen, Kulturen, Ethnien und Religionen.
  • - v Studienschwerpunkt: Interkulturalität
    Während des Studiums erwerben die Studierenden fundiertes Wissen über die historischen und aktuellen Aspekte von Migrationsprozessen in Deutschland und diesbezüglich relevante rechtliche Grundlagen. Sie lernen Ansätze der interkulturellen Pädagogik, der Pädagogik der Vielfalt und des Anti-Bias-Approach kennen, die u. a. einen kompetenten Umgang mit unterschiedlichen kulturellen und sozialen Hintergründen, Sprachen, Vorurteilen und Projektionen ermöglichen.
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    In lebendigen Seminaren werden die Studenten/innen dabei unterstützt sich ihrer eigenen Biographie, Vorurteilen und kulturellen als auch familiären Prägungen bewusst zu werden. Dabei setzen sie sich aktiv mit Facetten der Selbst- und Fremdwahrnehmung auseinander und lernen mit Eltern, Kindern und Mitarbeitern verschiedener Kulturen, Ethnien und sozialer Herkunft in Dialog zu treten und mit Unterschieden professionell umzugehen. Auf Grundlage theoretischer Kenntnisse und während verschiedener Praktika werden die Studierenden dazu befähigt gezielt Materialien zu analysieren und zu nutzen, die in Kindergruppen Verschiedenartigkeit und Gemeinsamkeiten thematisieren und Ausgrenzung und Diskriminierung reduzieren sowie Teilhabe und Zugehörigkeit fördern.

  • - v Studienschwerpunkt: Sprachentwicklung und Sprachförderung
    Die Studierenden setzen sich im Studium u. a. mit den theoretischen Grundlagen des Spracherwerbs und der Sprachentwicklung von Kindern, den Funktionen von Sprache sowie mit Sprachauffälligkeiten und -störungen auseinander. Sie lernen verschiedene Instrumente zur Sprachstandserhebung kennen und diese individuell einzusetzen, um den Sprachentwicklungsstand einzelner Kinder wahrzunehmen, zu dokumentieren und hieraus ggf. einen notwendigen Förderungsbedarf einzuschätzen.
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    In interaktiven Seminaren werden den Studenten/innen u. a. Interaktions-, Sprach- und Rollenspiele, Lieder, Reim-, Laut- und Silbenspiele sowie effektive Methoden der Material- und Raumgestaltung vermittelt. Die Studieren werden mit geeigneten Praktiken des Erzählens und verschiedenen Methoden zum Einsatz von Bilderbüchern, Sachbüchern und des dialogischen Vorlesens vertraut gemacht. In diesem Sinne lernen sie eine anregungsreiche Lernumwelt für Kinder zu gestalten, aktuelle Themen der Kinder aufzugreifen und eigene Themen im pädagogischen Alltag, im Rahmen der Sprachförderung anzubieten.
  • - v Studienschwerpunkt: Bilingualität und Mehrsprachigkeit
    Im Studiengang Pädagogik der frühen Kindheit werden Studierende gezielt in das Themenfeld des Erst- und Zweitspracherwerbs eingeführt. Sie werden angeregt sich mit spracherwerbs-theoretischem Grundwissen auseinander zu setzen und lernen wie Prozesse des Zweitspracherwerbs mittels gezielter Gestaltung des Lern- und Lebensumfeldes, der Einbeziehung der Erstsprache und in der alltäglichen Interaktion mit dem Kind, gefördert werden können.
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    Darüber hinaus erlangen die Studenten/innen Kenntnisse über Sprachmischungen und lernen sprachdiagnostische Verfahren, Konzepte und aktuelle Förderprogramme für Kinder, die mehrsprachig aufwachsen, kennen. Im Rahmen der Praktika erhalten die Studierenden die Möglichkeit ihr erworbenes Wissen in die Praxis umzusetzen und sich im Austausch mit erfahrenen Fachkräften aus den sozialen Einrichtungen (z. B. in einer bilingualen Kita) in diesem Schwerpunkt weiter zu entwickeln.
  • - v Forschungsgebiete
    Die Erziehungswissenschaft befasst sich intensiv mit Fragen der Erziehung, Bildung und Sozialisation, Theorien pädagogischen Handelns, Grundfragen der Diagnose und Beratung sowie mit Lern- und Entwicklungsprozessen im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter.
    Dabei setzt sie sich mit den Prozessen pädagogischen Handelns, den Institutionen und Feldern, in denen diese Prozesse stattfinden, den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die Einfluss auf das pädagogische Handeln nehmen und den an diesen Prozessen beteiligten Personen auseinander. Prozesse der Identitätsbildung des Einzelnen und die Befähigung zur Teilhabe an Gesellschaft und Kultur stehen hierbei im Zentrum des Gegenstands- und Forschungsbereichs. In diesem Kontext weist die allgemeine Pädagogik u. a. starke inhaltliche Bezüge zu den Nachbardisziplinen Psychologie (Individualisierungsaspekt) und Soziologie (Vergesellschaftungsaspekt) auf.