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Pädagogik der frühen Kindheit
  • - v Perspektiven
    Startseite: Pädagogik der frühen Kindheit

    Die Professionalisierung von Frühpädagogen/innen an Hochschulen ist in den letzten Jahren zu einem vorrangigen bildungspolitischen Thema geworden. Während in den meisten europäischen Ländern die Ausbildung von Frühpädagogen/innen auf Bachelor-Niveau zum nationalen Standard gehört, befindet sich dieser Prozess in Deutschland noch im Aufbruch.
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    So gab es bis 2003 noch keinen Studiengang in Deutschland mit dem Schwerpunkt in der frühkindlichen Bildung. Aufgrund der alarmierenden Ergebnisse der ersten Pisa - Studie und der darauf folgenden Bildungsdebatte wird der frühkindlichen Bildung heute eine politisch und gesellschaftlich hohe Bedeutung eingeräumt. Die Politik fordert parteiübergreifend eine Aktivierung von Bildungsreserven durch frühzeitige und gezielte Förderung und hat im Jahr 2005 mit dem Tagesbetreuungsausbaugesetz (TAG) die hierfür nötige Grundlage geschaffen.

    Im dem Gesetz wird neben dem quantitativen Ausbau insbesondere eine qualitative Verbesserung der Situation für Kinder in Kindertagesstätten und anderen sozialen Einrichtungen angestrebt. Der aktuell zunehmende Akademisierungsgrad im Bereich der Frühpädagogik steht in diesem Zusammenhang und wird von der Fachöffentlichkeit wie auch der Politik unterstützt.
  • - v Tätigkeitsfelder
    Absolventen/innen des Studiengangs Pädagogik der frühen Kindheit steht ein abwechslungsreiches und vielfältiges Feld an Einsatzmöglichkeiten in einem dynamischen Wachstumsmarkt offen. Alleine im Bereich der Tagesbetreuung von Kindern werden in den kommenden vier Jahren, laut Deutschen Jugendinstitut (DJI), 42.000 zusätzliche pädagogische Fachkräfte in Deutschland benötigt.

    Frühpädagogen/innen sind auf Grundlage ihres breit angelegten Ausbildungsprofils in einer Vielzahl von Arbeitsfeldern zu finden und haben zudem immer wieder die Möglichkeit in andere Einsatzbereiche zu wechseln. Zudem steht Frühpädagogen/innen
    über Master-Studiengänge der Weg in Forschung und Lehre weiter offen.
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    Mögliche Einsatzbereiche sind:

    • Kindertageseinrichtungen
    • Mitarbeit in Familienberatungsstellen
    • Familienzentren
    • Projektmitarbeit im Bildungsbereich
    • Wissenschaftsorientierte Tätigkeiten im Bildungs- und Sozialbereich
    • Pädagogische Fachberatung
    • Erziehungshilfe
    • Stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
    • Ambulante Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
    • Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
    • Fort-, Weiter- und Ausbildung

    Durch unser international ausgerichtetes Studienkonzept (u. a. Studienaufenthalte im Ausland, integrierte Fremdsprachenausbildung, Gestaltung bilingualer Sprachangebote für Kinder als Studienschwerpunkt) schaffen wir beste Vorraussetzungen für unsere Absolventen/innen auf dem nationalen als auch auf dem internationalen Arbeitsmarkt tätig werden zu können.
  • - v Arbeitsbereiche
    Klassische Arbeitsbereiche für Pädagoginnen und Pädagogen liegen im Bereich des Bildungs- und Sozialwesens.

    Für Frühpädagogen/innen bieten sich insbesondere die folgenden Arbeitsbereiche an:

    • Familien: Eltern-Kind-Häuser, Familienhilfe, Familienbildung
    • Öffentliche Kinderbetreuung: Krippen, Kindergarten, Hort, Ganztagsschule, Tagespflege
    • Kinder und Jugendarbeit: Freizeitzentren, Jugendbildungsstätten, Aktions- und Erholungsräume
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    • Erwachsenenbildung: Volkshochschulen, Verbände, Initiativen, Bildungsstätten
    • Gender-Arbeit: Mädchen- und Jungenbildung, Frauenprojekte
    • Medien- und Kulturpädagogik: Medienerziehung, Kulturarbeit, kulturelle Bildung für Kinder und Familien
    • Beratung: Lebenswelt, Netzwerk, Institutionen
    • Gesundheitsförderung: Gesundheitserziehung, Gesundheitsberatung
    • Stationäre Erziehungshilfen: Heim, Wohngruppe, Pflegefamilie, Krise
    • Interkulturelle Arbeit: Migrationsarbeit, interkulturelle Pädagogik
    • Pädagogische Aus-, Fort- und Weiterbildung: Fachschule, Hochschule, Fortbildungsinstitute
    • Erziehungswissenschaftliche Forschung: Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Praxisforschung