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Produktdesigner/in
  • - v Staatlich geprüfte/r technische/r Assistent/in für Produktdesign mit Fachhochschulreife
    Produktdesign bezieht sich auf die Entwicklung und Gestaltung neuer Produkte von A wie Auto, über M wie MP3-Player, bis Z wie Zentralverrieglung.

    Wenn du wissen willst, was die Schüler alles lernen, dann schau dir die Webseite der Schüler an: "www.design-bsb.de" .

    Produktdesigner suchen und nutzen Produktinnovationen, beispielsweise technologischer, funktionaler und/oder ökonomischer Art und reagieren auf gewandelte Bedürfnisse bzw. beeinflussen diese. Produktdesign verknüpft Kultur, Technik und Produktion, Ökonomie und Ökologie im Zusammenspiel von Funktion, Konstruktion, Emotion, Form, Farbe und Material.
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    Zu den berufstypischen Eigenschaften des Produktdesigners zählen Sensibilität, Kreativität und Produktivität. Sie werden durch das zielgerichtete Umsetzen von Produktentwicklungen und Produktergebnissen geformt und ausgebildet.

    Im Entwicklungs- und Gestaltungsprozess werden sowohl die Sensibilisierung für ästhetisch-sinnliche Wahrnehmung und analytisch-bewertende Urteile als auch die Kreativität und Gestaltungsfähigkeit für berufstypische Lösungsstrategien geschult.

    Die technologischen Abhängigkeiten, die gesellschaftlichen, kulturellen, wirtschaftlichen und ästhetischen Bedingungen sowie die auftragsabhängigen Beschränkungen bilden Möglichkeiten für Grundlagenerfahrungen, die in unserer Ausbildung vollzogen, analysiert und reflektiert werden.
  • - v Kurzübersicht
    Beginn:
    Jährlich im September

    Dauer:
    2 bzw. 3 Jahre (inkl. ca. 2 Monate Praktikum)

    Aufnahmebedingungen:
    Fachhochschulreife/ Hochschulreife bzw. Mittlerer Schulabschluss, Eignungstest, ärztliches Attest
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    Inhalt:
    Sie erhalten eine umfassende Ausbildung in vielen Bereichen, zu Entwurf und Gestaltung, zu Zeichnen und Konstruktion, Werbung und Kommunikation, zu Produktion und Technik sowie für unterschiedliche Werkstoffe.

    Berufsübergreifende Lernbereiche:
    Deutsch, Englisch, Wirtschafts- und Sozialkunde, Sport

    Berufsbezogene Lernbereiche:
    I. Fachtheorie: Mathematik, Management/Kalkulation/Marketing, Entwerfen eines Produktes aus Holz, Kunststoff, Stahl und Glas, Entwerfen eines Raummöbels, Gestalten eines Werbemittels, Schauwerbung, Messestandes, Innenraumes, virtuelles Produktes und Leitsystems

    II. Fachpraxis: Praktikum Gestaltung, Praktikum Präsentationstechnik, Praktikum Datenverarbeitung

    Lernkonzeptionen:
    - Lernen in Arbeitsgruppen
    - fächerübergreifender projekt- und praxisorientierter Unterricht
    - Schlüsselqualifikationen als integraler Bestandteil des Unterrichtes
    - flexible Arbeitsplatzstruktur
    - moderne Geräteausstattung


    Praktikum
    :
    Am Ende des zweiten Ausbildungsjahres wird ein ca. zweimonatiges Betriebspraktikum absolviert.
    Ziel des Praktikums ist  vor allem das Anwenden der erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten, das
    Selbsterproben im betrieblichen Umfeld und Stärken der Teamfähigkeit. Während dieser Zeit werden die
    Praktikanten durch Fachlehrer betreut.

    Prüfung/Abschlüsse:
    Staatliche Abschlussprüfung durch die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung auf Grundlage der Prüfungsverordnung, anerkannte Zusatzqualifikation im Fach Englisch möglich

    Finanzierung und Förderung
  • - v Perspektiven
    Der Einstieg in alle produzierenden Berufsfelder ist vorbestimmt, da stets Produkte für den Menschen produziert werden. Der Druck, langlebige, benutzerfreundliche, ökologisch-vertretbare, funktional und ästhetisch ansprechende Produkte zu fertigen, ist extrem gewachsen.
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    Nur wenige Menschen besitzen die Fähigkeit, Produkte zu durchdringen, zu verbessern oder gar neue zu schöpfen. Sich den künstlerisch-technischen Herausforderungen zu stellen, welche an ein Produkt gestellt werden, erfahren Sie in den ersten drei Jahren. Danach können Sie ein Studium zum Bachelor bei uns anschließen und werden von uns zu einem interdisziplinären Produktdesigner der Neuzeit befähigt.

    Aufgaben eines Produktdesigners:
    + Produktentwicklungen, Entwerfen, Planen, Erstellen
    + Beurteilen von Ideen, Entwürfen und Produkten unter Berücksichtigung von funktionalen,
       gestalterischen und ergonomischen Gesichtspunkten
    + Kostenkalkulation und Kostenkontrolle
    + Techniken für Werbung und Präsentation mit Bild- und Textbearbeitung
    + Teamarbeit und Individualität im Widerstreit lernen und prägen

    Arbeitsbereiche und Branchen:
    + Herstellen von Holz-, Kunststoff- und Metallerzeugnissen
    + Glas- und Keramikgewerbe
    + Gebrauchsgüterindustrie („Weiße Industrie“, Elektro- bzw. Elektronikbranche)
    + Medizintechnik und Optik
    + Prüfindustrie oder Werbebranche
    + Entwicklung und Realisierung von Orientierungs- und Leitsystemen
    + Visuelle Lehr- und Lernhilfen
    + Film und Fernsehen sowie digitale Medien
    + Entwicklungs-, Konstruktions- und Technologiebereiche in der Industrie, mittelständischer
       Unternehmen bis hin zum Handwerk
  • - v Weitere Ausbildungsmöglichkeiten an der Höheren Handelsschule