Tag der offenen Tür Am 16. Mai 2013 präsentiert die BEST-Sabel Berufsakademie von 15:00 bis 18:00 Uhr zum zweiten Mal in diesem Jahr ihr vielfältiges Spektrum an Ausbildungen in den Bereichen Wirtschaft und Touristik, Gesundheit und Soziales, Design sowie den Mittleren Schulabschluss und die Fachhochschulreife.
Informieren Sie sich über Ausbildungsinhalte und Finanzierungsmöglichkeiten, Unterrichtsprojekte, Übungsfirmen, Praxispartner und vieles mehr…
Angebote wie ein Wahrnehmungsparcours, ein Bewerbungsunterlagencheck und Einblicke in die Ausbildungspraxis runden den Tag der offenen Tür ab. Schüler des Fachbereichs Wirtschaft/Touristik bieten geführte Schnupper-Stadtrundgänge in die Umgebung an.
Angehende Sozialassistenten von BEST-Sabel bieten für alle Besucher eine kostenlose Kinderbetreuung und Kinderschminken an.
Ausbildungsberatung
Theater-Projekt, mit TUSCH und der Jungen Staatsoper | Seit November 2012 findet eine Kooperation zwischen der Berliner Staatsoper und der BEST-Sabel-Berufsakademie statt: das TUSCH-Projekt. TUSCH steht für "Theater Und SCHule". Schüler der Berufsakademie stellen dabei in einem Opernprojekt gemeinsam mit der TUSCH-Beauftragen Marie-Luise Pawlitzki, genannt Mimi, ein musikalisches Bühnenstück auf die Beine. |
Neuigkeiten vom TUSCH-Projekt finden Sie hier!
Tusch-Aufführung „WENN DIS_HARMONIE IS“ 11./12. Juni 2013
Nach vielen schweißtreibenden Proben voller Energie, Mut und Ideenfindung ist es soweit: Am 11. und 12. Juni 2013 führen die Schüler der BEST-Sabel Berufsakademie ihr Musiktheaterstück „WENN DIS_HARMONIE IS“ in der BEST-Sabel Oberschule in Berlin-Köpenick auf. Die Aufführung ist eine persönliche Auseinandersetzung der Schüler mit dem Lebensabschnitt des frühen Erwachsenenalters. Wünsche, Träume, Hoffnungen, Krisen werden, begleitet von der imposanten Neuinterpretation „Recomposed – Vivaldi: The Four Seansons“ des zeitgenössischen Komponisten Max Richter, in Anlehnung an den Kreislauf der vier Jahreszeiten inszeniert.

Entstanden ist „WENN DIS_HARMONIE IS“ im Rahmen von Tusch, einem Kooperations-Netzwerk für kulturelle Bildung im Bereich Theater, das rund 150 Berliner Schulen und 35 Berliner Bühnen vereinigt. Die Kooperation zwischen der BEST-Sabel Berufsakademie und der Jungen Staatsoper, der musiktheaterpädagogischen Abteilung der Staatsoper im Schiller Theater, wurde im November 2012 ins Leben gerufen.
Die Aufführung beginnt jeweils 19 Uhr, Einlass ist 18.30 Uhr. Karten können im Vorverkauf unter der Telefonnummer 0176-39288950 per Anruf/SMS und an der Abendkasse für 3 Euro bzw. 1,50 Euro (ermäßigt) erworben werden.
Mimi Pawlitzki (25), Theaterpädagogin und Tusch-Projektleiterin, sagt über die Inszenierung: „Die Schüler haben während der Proben sehr viel Mut bewiesen. Sie wollten die Chance nutzen, zeigen zu können, wie sie die Welt erleben und wie ihre eigene aussieht. Sie haben viel zu sagen und ich hoffe, ihnen zuzuhören wird den Zuschauern ebensolchen Spaß bereiten wie mir!“
8. März 2013
Opernprojekt bei den TUSCH-Festtagen
Das TUSCH-Projekt zwischen Schülern der BEST-Sabel-Berufsakademie und der Staatsoper geht in die nächste Runde: Nach vielen Montagnachmittagen, die die Gruppe in der Lounge im Gebäude in der Littenstraße probte, formiert sich nun allmählich ein publikumsreifes Bühnenstück. Einen ersten Eindruck der Aufführung bekamen Zuschauer am 7. März auf den TUSCH-Festtagen. Dort zeigten die Schüler mit Mimi Pawlitzki, der Leiterin des TUSCH-Projektes, an ihrer Seite eine Sequenz aus ihrer Aufführung.
Brainstorming: Oper und Jugend
Die ersten Proben nach dem Zusammenfinden der Gruppe Ende des Jahres 2012 zielten natürlich auf die Themenfindung für ein musikalisches Bühnenstück. Unter der fachmännischen Anleitung von Mimi lernten die Schüler sich besser kennen. Schnell stand fest, dass Opern wie „La Traviata“ oder „La Bohèhme“ das Interesse der Gruppe weckten. Die Opern wurden genau unter die Lupe genommen, Themen wurden herausgefiltert und eingegrenzt. Schließlich hatte die Gruppe vier Themen herausgearbeitet, die auf große Resonanz stießen: Jugend, Sexualität, Gerechtigkeit bzw. Ungerechtigkeit und Identitätssuche und –findung. „Eine Schülerin merkte an, dass diese Themen ja im Grunde einen Ablauf darstellen. Die Gruppe stellte fest, dass die Themen ihre Entwicklung widerspiegeln und dass sie von jeweils einem Teil stark beeinflusst werden“, erzählt Mimi. Sie suchte nach einem Äquivalent für diese Themen in der Oper und wurde fündig: Die vier Jahreszeiten von Vivaldi waren den vier Themen, die die Gruppe herausgearbeitet hatte, sehr gut anzupassen. Doch irgendetwas passte noch nicht: „Beim Hören der Oper stellte ich fest, dass die Stimmung in der Musik nicht so recht zur Stimmung in der Gruppe passte. Ich suchte weiter und stieß auf die Plattform „Recomposed“, wo zeitgenössische Komponisten alte Komponisten neu interpretieren. Der bekannte Komponist Max Richter hat „Die vier Jahreszeiten“ von Vivaldi neu interpretiert. Da wusste ich: Das ist genau das, was wir brauchten!“, berichtet Mimi weiter über die Phase der Themenfindung.
WENN DIS_HARMONIE IS
Die Schüler entwickeln passend zu den vier Jahreszeiten nun Szenen und erzählen ihre persönlichen Geschichten. Die Jugend, im Speziellen natürlich die Pubertät, gilt dabei als Zeit des „Frühlingserwachens“ – der Übergang von der Kindheit zur Jugend. Die Schüler reflektieren ihre eigenen Erfahrungen mit dieser wichtigen Phase: Wie habe ich mich gefühlt, als ich „aufwachte“? Was war plötzlich anders? War vorher alles harmonisch und plötzlich nicht mehr? Oder: Ist die Pubertät, eine Zeit voller Tatendrang, Unruhe, Aufbegehren, Unsicherheit und ein Alter, das voller Potenziale steckt, nicht auch eine Form von Harmonie? So entstand der Titel „WENN DIS_HARMONIE IS“ für das Stück, ein klangvolles Wortspiel, dass den Charakter der Ungewissheit über die eigenen Gefühle noch unterstreicht.
Alle vier Jahreszeiten im Juni
Die Arbeit mit den Schülern macht Mimi großen Spaß: „Wir arbeiten sehr konzentriert und kommen gut voran. Besonders gefällt mir die Kommunikation innerhalb der Gruppe“, lobt Mimi die motivierten Schüler der BEST-Sabel-Berufsakademie. Auf dem Weg zur Abschlussaufführung, bei der alle vier Jahreszeiten als musikalisches Sinnbild für einen Abschnitt der Jugend inszeniert werden, bedarf es noch einer intensiven Probephase, die in der Designschule stattfinden wird. Am 11. und 12. Juni schließlich darf das Lampenfieber Höchstformen annehmen: Hier findet die große Aufführung des Opernprojekts statt. Dazu sind natürlich alle BEST-Sabel und deren Freunde und Verwandte herzlich eingeladen!
Ein besonderer Dank von Mimi geht an die Sozialpädagogin Frau Blumtritt und an die Touristik-Dozentin Frau Letzybyll. Mit einem Riesenengagement stehen die beiden dem Opernprojekt zur Seite und fassen mit an, wo es nötig ist. „Vielen lieben Dank für Eure große Hilfe!“, sagt Mimi.
9. November 2012
Startschuss für das TUSCH-Projekt!
Interview mit der TUSCH-Projektbeauftragten Marie-Luise Pawlitzki
Wer montagnachmittags die Lounge neben der Cafeteria betritt, wird Zeuge von großem Tatendrang, viel Gewusel, theatralischen Szenen und einigen musikalischen Einlagen: Hier treffen sich jede Woche Schüler der BEST-Sabel Berufsakademie, Touristik-Dozentin Frau Letzybyll und Sozialpädagogin Frau Blumtritt mit Marie-Luise Pawlitzki, der TuSch-Beauftragten der Jungen Staatsoper und machen vor allem eins: viel Theater! Wir haben mit Marie-Luise (24), genannt Mimi, über TuSch und ihre Arbeit bei BEST-Sabel gesprochen.
Was genau ist eigentlich TuSch?
Mimi: TuSch steht für "Theater und Schule" und ist eine Organisation, die Kooperationsprojekte zwischen Theatern und Schulen vermittelt und diese dann inhaltlich und organisatorisch unterstützt. Die Projekte laufen über drei Jahre. Dieses Jahr arbeitet BEST-Sabel mit der Staatsoper zusammen und als Mitarbeiterin an der Jungen Staatsoper bin ich jetzt hier, um das Projekt zu starten. Wir treffen uns jede Woche montags von 16.00 bis 18.30 Uhr für den Workshop.
Wie wird der Workshop in etwa ablaufen?
Mimi: Dafür gibt es kein Patentrezept. Im ersten Jahr gründen wir ein Kernprojekt mit der Gruppe, die dann ein Stück auf die Bühne bringt. Ich habe jetzt bewusst noch kein Thema oder Werk vorgegeben, sondern möchte gemeinsam mit den Schülern ein Thema erarbeiten. In der TuSch-Fest-woche im März 2013 präsentieren alle Gruppen, was sie bisher erarbeitet haben. Ende dieses Jahres soll ein Konzept stehen, sodass wir in eine intensive Probenphase einsteigen können, um dann die Aufführung zum Schuljahresende umzusetzen. Außerdem können die Lehrer und Schüler bei Besuchen der Staatsoper und im Rahmen von Workshops einen Blick hinter die Kulissen werfen. Für die letzten zwei Jahre des Projekts sind dann weitere Kooperationen mit BEST-Sabel und der Staatsoper geplant.
Es ist doch sicher gar nicht so einfach, Schülern das Thema Oper näherzubringen…
Mimi: Im Workshop setzen wir uns ja intensiv mit dieser Art von Musik auseinander. Und in der Musik geht es immer um Menschen und alltägliche Themen. So kann jeder Schüler einen Zugang zur Opernmusik finden. Gerade die Oper ist ja im Gegensatz zum Theater in dieser Generation schon etwas Besonderes. Sie hat ein archaisches Image und wirkt manchmal etwas elitär. Dabei behandelt sie so viele zeitlose Themen, die uns alle betreffen. Dies gemeinsam herauszufinden, ist auch Ziel des Projekts.
Es geht außerdem weniger darum, am Ende ein künstlerisch vollkommenes Produkt zu präsentieren. Viel wichtiger ist es, den Schülern zu zeigen, was es für Chancen gibt, sich auszuprobieren. Ich möchte gemeinsam mit den Schülern eine weitere Lernplattform für Themen schaffen, die vielleicht im Unterricht keinen Raum finden. Und das Musiktheater bietet dafür unheimlich viele Möglichkeiten.
Wie entsteht das eigentliche Stück dann?
Mimi: Ich versuche, ganz unvoreingenommen zu sein und darauf einzugehen, was die Schüler sich wünschen. Ich finde, es macht auch keinen Sinn, jemandem etwas Konkretes vorzusetzen. Man braucht immer Anknüpfungspunkte und am besten lernt man, wenn ein Thema einen selbst emotional betrifft. Genau diese Stellen wollen wir entdecken und vielleicht finden wir ja auch etwas, das die ganze Gruppe nicht nur mit der Oper verbindet, sondern auch die Schüler untereinander. Ich bin schon sehr gespannt, was das sein wird!
Zum Schluss musst Du uns natürlich noch verraten, welche Deine Lieblingsoper ist!
Mimi: Oh, das ist schwer (lacht)! Ich habe einen Lieblingskomponisten, das ist Puccini. Er drückt so richtig schön auf die Tränendrüse und ich liebe es, wenn Opern voller Leidenschaft sind. In seiner Oper „La Bohème“ trägt die Hauptfigur meinen Namen, Mimi. Außerdem kann ich mich so gut mit dem Leben der Künstlerbande identifizieren… Ja, ich kann sagen, dass „La Bohème“ meine Lieblingsoper ist!
Vielen Dank für das Interview!
Das Interview führte H. Vangermain
News
Erfolg im Beruf: Wir beginnen vor der Ausbildung!

Sport- und Erlebniscamp "Senkrechtstarter"
Unsere neuen Klassen starten mit dem Sport- und Erlebniscamp in die Ausbildung. Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und Sozialkompetenz wachsen wie von selbst, wenn gemeinsames Agieren in lockerer Atmosphäre ganz oben auf dem „Programm“ steht.
Entdecke gemeinsam mit uns deine Fähigkeiten!
Sie selbst hat nach langer Zeit ohne Sport gemerkt, wie viel Kraft eigentlich noch in ihr steckt: „Als ich merkte, dass es um unser Team geht, wusste ich: Das ist jetzt einfach wichtig. Wenn man sich das vor Augen hält, kann man sich viel besser aufraffen“, erzählt Kathleen nach einem besonders aktiven Tag voller Teamwork. Den Zusammenhalt in der Gruppe lobt sie besonders: „Wir lernen hier etwas, was auch für das spätere Arbeitsleben sehr wichtig ist. Wenn man später beispielsweise in einer Kita arbeitet, dann besteht das Personal ja auch aus Teams. Und die müssen einfach funktionieren.“
Tony Okon (17) ist begeistert vom aktiven Miteinander in Kienbaum: „Ich würde Kienbaum jedem empfehlen! Man lernt die Leute viel besser kennen. Alle sind hier sehr locker. Ich habe mich zwar auch schon vorher gut mit meinen Mitschülern verstanden, doch jetzt kenne ich alle noch besser und das ist wirklich schön. Es war einfach cool, wir hatten total viel Spaß!“ Tonys Highlight in Kienbaum waren Capoeira und die Teamaktivitäten: „Ich habe gemerkt, dass wir eine tolle Klasse sind, wenn es drauf ankommt. Wir halten zusammen!“